Aktuelles

Unter „Fotos“ gibt es neue Bilder von den B-Geschwistern!

Mitglied im EKW

www.Eurasier-Klub.de

Die Geschichte der Eurasier

Rassebegründer war Julius Wipfel. Der Gedanke zur Zucht einer neuen Rasse wurde von dem Wunsch begründet, einen Hund zu bekommen, der die guten Eigenschaften seiner vorherigen Hunde, einem polarhundähnlichen, schwarzen Mischling und einer Wolfspitzhündin vereinigt.
Bei seinen Studien zu Vererbungslehre und Rassezucht stieß er auf den Bericht von Konrad Lorenz´ Zufallskreuzung zwischen Chow-Chow und Schäferhund.
1960 begründete er die Zucht des Wolfs-Chows. Mit einigen Mitstreitern wurde systematisch die neue Rasse gezüchtet.
Ziel war es, einen „menschenfreundlichen, polarhundtypischen natürlichen Hund in schönen Farbschlägen" zu züchten.
1972 wurde dann zum ersten Mal ein Samojede eingekreuzt.
Am 4.4.1973 wurde die Rasse unter dem Namen „Eurasier" durch VDH und FCI anerkannt.

Unsere Eurasier sind heute selbstbewusste, ruhige Hunde, die eine sehr enge Bindung an ihre Familie haben. Sie haben keinen ausgeprägten Jagdtrieb, sind wachsam mit einer tiefen Stimme „wie ein Großer", aber sie verteidigen ihr Territorium nicht so lautstark und anhaltend wie ein Wolfspitz.
Ihr freundliches, ruhiges Wesen ist ideal für Begleit- und Therapiehunde, für die Prüfung zum Schutzhund sind sie jedoch nicht geeignet. Auch Agility macht den Hunden Spaß.
Apportieren ist nicht „ihr Ding", sie bringen einen Ball oder Stock ein paar mal zurück, dann reicht es ihnen aber.

Sie sind instinktsicher: Paarung, Geburt und Aufzucht bewältigen sie weitgehend ohne menschliche Hilfe. Ihr Verhalten anderen Hunden gegenüber ist freundlich-neutral.
Fremden Menschen gegenüber sind sie oft zurückhaltend, aber freundlich.

Hündinnen werden 48 – 56 cm hoch und haben ein Gewicht von 18-26 kg.
Rüden werden 52 – 60 cm hoch und wiegen 22-30 kg.
Sie haben dichte Unterwolle und lose anliegendes Grannhaar in den Farben falben, rot, grau und schwarz, sowie Mischungen dieser Farbschläge.

Trotz ihres dichten Fells sind sie verhältnismäßig pflegeleicht. Normalerweise reicht einmal bürsten pro Woche. Nach einem Wald-Spaziergang bei Regen fällt der Schmutz nach dem Trocknen aus dem Fell. Nur während dem Fellwechsel ist tägliches Bürsten notwendig.
Die meisten Eurasier sind nicht wasserscheu, gehen aber nur bis zum Bauch ins Wasser.

Den FCI Rassestandart finden sie unter

http://www.eurasier-klub.de/index.php/der-eurasier/standard